Adventssonntage und Adventslänge 2026
So bestimmst du den ersten Advent
Ausgangspunkt sind die vier Sonntage vor dem Weihnachtsfest. Der vierte Advent liegt spätestens am 24. Dezember. Von dort geht es jeweils in Sieben-Tage-Schritten zurück zum dritten, zweiten und ersten Advent. Dadurch kann der erste Advent zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember liegen. Für 2026 ergibt sich der 29. November. Die weiteren Adventssonntage sind der 6., 13. und 20. Dezember. Wer Kalender, Kranz und gemeinsame Termine vorbereitet, braucht deshalb nicht für alles denselben Starttag.
Warum der Türchenkalender anders zählt
Ein üblicher Adventskalender mit 24 Türchen beginnt am 1. Dezember und endet an Heiligabend. Er ist damit an feste Kalendertage gebunden. Die Adventszeit folgt dagegen dem Wochenrhythmus. Das erklärt, warum ein Türchenkalender in manchen Jahren vor dem ersten Advent beginnt und in anderen erst danach. Beide zeigen eine Wartezeit, benutzen aber unterschiedliche Zählweisen. Ein Kalender mit 24 Türchen sagt folglich nichts darüber aus, wie viele Tage der kirchliche Advent in diesem Jahr umfasst. Im Jahr 2026 beginnt der Advent zwei Tage vor dem ersten Türchen.
Vier Kerzen als Wochenrhythmus
Am Adventskranz wird an jedem Adventssonntag eine weitere Kerze angezündet. Am ersten Sonntag ist es eine, am zweiten sind es zwei und schließlich vier. Diese Form markiert die Sonntage und macht den Fortschritt sichtbar. Die Zahl der Tage vom ersten Advent bis Heiligabend schwankt zwischen 22 und 28, wenn beide Tage mitgezählt werden. 2026 sind es 26. Für deine Planung kann beides nützlich sein: der Kalender für konkrete Termine, der Kranz für kleine wiederkehrende Momente. Aus der Zählweise muss kein zusätzliches Programm für jeden Tag entstehen.
Häufige Fragen
Wann ist der erste Advent 2026?
Am Sonntag, 29. November 2026.
Warum hat der Adventskalender trotzdem 24 Türchen?
Der verbreitete Türchenkalender zählt die Tage vom 1. bis zum 24. Dezember. Die Adventssonntage folgen einer anderen Kalenderregel.
